14. Juli 2014

Bruschetta nach Art des Hauses

 
Bruschetta ist eigentlich ein echter Klassiker unter den italienischen Antipasti, ist bei uns in seiner abgewandelten Form ein leckeres Gericht zur Resteverwertung. Da irgendwie doch meistens noch ein älteres Brot, Tomaten und Basilikum vorhanden sind steht dem Essen nichts im Wege. Natürlich passt es gut als Vorspeise zu einem italienische Menü, aber bei uns gibt es Bruschetta meistens mit einem gemischten Salat. Folgende Zutaten nehme ich meistens dazu:
 
  • 5 Scheiben altes Weißbrot (hier Ciabatta)
  • 3 Tomaten
  • Handvoll Basilikumblätter
  • 1 kleine Kugel Mozzarella (alternativ Parmesan / geriebener Käse)
  • 2-3 Knoblauchzehen 
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
 
Zuerst werden die Tomaten gewaschen und in kleine Stücke geschnitten. Dabei kann man alternativ auch noch den wässrigen Innenteil rausschneiden um nicht zu viel Flüssigkeit zu haben. Die Basilikumblätter werden auch noch schnell klein geschnitten und kommen zu den Tomatenstücken in eine Schüssel. Jetzt mit Olivenöl begießen und dabei nicht geizen sowie kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
 

 
Die Brotscheiben werden dann mit den geschälten Knoblauchzehen eingerieben, das geht deutlich besser wenn das Brot vorher schon etwas angeröstet wurde, das habe ich mir aber gespart. Die Brotscheiben kommen jetzt auf ein mit Backpapier belegtes Backgitter und werden mit der Masse belegt. Einfach großzügig drüber geben und erst ganz am Ende die runtergefallenen Stücke nochmal drüber geben. Im Anschluss kommt bei mir meist noch etwas Käse drüber, hier kann man gerne seinen Lieblingskäse nehmen, am besten passt Mozzarella. Dann kommt das Gitter bei 200 °C in den vorgeheizten Backofen, am besten relativ weit oben damit der Käse schön gebräunt wird. Normalerweise reichen hier 15-20 Minuten, aber hier gilt auch wieder das man am besten öfters in den Backofen schaut.
 





Wenn die Bruschetta in etwa so aussehen wie auf dem unteren Bild dann sollten sie aus dem Ofen raus und können entweder als Vorspeise oder direkt mit einem gemischten Salat gegessen werden. Natürlich ist diese Variante nicht die ganz klassische bei der auf das geröstet Brot die kalte Tomatenmasse kommt, und auch kein Käse verwendet wird. Aber mir schmeckt es so deutlich besser und deswegen gibt es die Bruschetta meist nach Art des Hauses.




 
 
Bon appétit!
 
Lars

Weltmeisterkuchen

 

Da am Morgen des großen Finaltages die Spannung schon fast nicht mehr auszuhalten war und die Vorfreude immer größer wurde sollte das kulinarische auch nicht zu kurz kommen. Die Idee einen Schwarz-Rot-Gold gefärbeten Marmorkuchen zu backen bekam ich eigentlich durch mehrere Bekannte und Verwandte die sich daran schon am Anfang der WM versucht hatten. 

Wie gesagt, es war Sonntagmorgen, und an Einkaufen war jetzt leider auch nicht mehr zu denken, deshalb schnell den Küchenschrank ausgräumt ob die nöigen Utensilien da sind. Zutaten für einen gewöhnlichen Marmorkuchen sind bei uns irgendwie immer da. Aber an der roten und gelben Lebensmittelfarbe hatte ich doch fast schon gezweifelt kurz bevor ich Sie im hintersten Eck des Regals entdecken konnte. 

Ein besonderes Rezept hatte ich eigentlich auch nicht und deshalb die gewöhnlichen Zutaten plus Lebensmittelfarbe verwendet. Hier die gesamten Zutaten:

  • 375 g Mehl
  • 270 g Zucker
  • Prise Salz
  • 300 g weiche Butter
  • 80 ml Milch
  • 5 Eier
  • 1 Pack Backpulver
  • 1 Pack Vanillezucker
  • Aroma (Ich habe Vanille und abgeriebene Zitronenschale genommen)
  • 30 g Kakaopulver
  • 1 Päckchen rote Lebensmittelfarbe
  • 1 Päckchen gelbe Lebensmittelfarbe
 
 


Wie üblich bei einem Rührkuchen, wird zuerst die weiche Butter mit dem Zucker, der Prise Salz und dem Vanillezucker verrührt bis es eine cremige Masse gibt. Dann werden nach und nach die Eier eingerührt. Anschließend wird das Backpulver mit dem Mehl vermischt und zum Teig dazugegeben. Das ganze wird dann wieder verrührt bis wir einen zähen gleichmäßigen Teig haben.



 
 

Jetzt sollte der Teig gedrittelt werden um ihn anschließend einzufärben. Ich hatte hier versucht möglichst genau zu dritteln, aber nachdem die  obere Schicht doch etwas zu kurz kam durch das Aufgehen des Teiges würd ich eher empfehlen die oberste Teigschicht etwas dicker auszulegen. Danach wird in jede Teigmasse die entsprechende Lebensmittelfarbe bzw. das Kakaopulver eingerührt. Und dann behutsam in die eingefettete Kastenform gestrichen, so dass sich die Teigportionen möglichst nicht vermischen. Und ganz wichtig, auf die Reihenfolge achten und überlegen wie der Kuchen nachher dastehen soll. Der Kuchen kommt dann bei 180 °C auf der 2. Schiene von unten für 50 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Bei der Zeit sollte man sich aber nicht strikt nach der Zeit sondern mehr nach dem Kuchen richten und im Zweifel mit einem Holzstab prüfen ob der Kuchen schon so weit ist.






 

Wenn der Teig nicht mehr an dem Holzstab kleben bleibt kann der Kuchen aus dem Ofen. Falls noch etwas kleben bleibt, aber Ihr befürchtet der Kuchen verbrennt auf der Oberseite, kann man auch noch  Alufolie drüberlegen. Nachdem ich auf den ersten Blick schon gesehen habe, dass der Kuchen oben etwas aufreißt war ich schon fast enttäuscht. Aber beim ersten Anschneiden, nach der wichtigen Abkühlphase von 15 Minuten, sah das Ergebnis dann doch richtig gut aus. Dem Finalnachmittag stand somit absolut nichts mehr im Wege und aus dem Deutschlandkuchen wird im Laufe der Nacht auch noch ein Weltmeisterkuchen.

Als Verbesserung könnte man den Kuchen sicher noch mit einer dunklen Schokoglasur und 4 Sternen dekorieren, aber zu dem Zeitpunkt war schon gar nichts mehr da.



Viel Spaß beim Nachbacken!

Bon appétit!

Lars

8. Juli 2014

Clafoutis aux cerises (Kirschauflauf)

Da sich die Kirschen bei uns mittlerweile fast schon stapeln und ich keine Lust auf Kirschen entsteinen hatte, war ich auf der Suche nach einem Rezept bei dem man Kirschen mit Stein verwenden kann. Dabei bin ich auf der Seite franzoesischkochen.de  auf die französische Nachspeise Clafoutis aux cerises gestoßen bei der es besonders stilecht ist die Kirschen mit den Steinen zu verwenden. Also perfekt geeignet für meine Zwecke. Das Originalrezept habe ich noch leicht angepasst und die folgenden Zutaten verwendet:

  • 300 g Kirschen
  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Butter zum Einfetten der Form
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

Beim Originalrezept werden alle Zutaten einfach mit dem Schneebesen miteinander verührt, um aber Klümpchenbildung vorzubeugen habe ich zuerst die Eier mit dem Zucker verrührt und anschließend die Milch hinzugefügt. 



Jetzt sollte man nicht in Panik verfallen da der Teig extrem flüssig ist und eher einem Pfannkuchenteig gleicht. Das muss so sein! Daher ist das Clafoutis auch kein Kuchen oder Auflauf (bspw. Kirschmichel) wie man ihn kennt sondern hat eher die Konsistenz von Eierkuchen (Pfannkuchen). 

Nachdem die Auflaufform mit etwas Butter eingefettet wurde kommt der Teig und anschließend die Kirschen hinzu. Für mich sah es zuerst so aus als wären es etwas viele Kirschen, aber das täuscht da der Teig noch aufgeht und auch recht fest wird. Also ruhig gut mit Kirschen füllen!




Jetzt kommt das Ganze so wie es ist bei 170 °C in den vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze. Im Originalrezept sollen hier 30 Minuten bei 160 °C zwar ausreichen, aber ich hatte es mit 170 °C etwa 40 Minuten im Ofen bis es für mich gut aussah. 


Jetzt noch etwas Puderzucker auf das Clafoutis streuen, schön auf dem Teller mit etwas Deko anrichten und direkt in einen Kirschkern beißen. Damit das nicht passiert, immer schön langsam und vorsichtig!




Mit dem Endergebnis bin ich absolut zufrieden und es schmeckt auch echt lecker, aber ich glaube das nächste Mal werde ich die Kirschen dann doch ensteinen. Es soll zwar von der Konsistenz her besser sein, da unentsteint nicht soviel Flüssigkeit austritt, aber das werde ich beim nächsten Mal ja sehen. Ansonsten lässt es sich auch sehr gut am nächsten Tag noch mal aufwärmen, richtig lecker wird es dann mit etwas roter Grütze da es sonst fast zu trocken ist.


Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich eigentlich mal einen Kirschmichel machen sollte, aber bis dahin:

Bon appétit!

Lars

30. Juni 2014

Unsere Bioland Gemüsekiste Teil 2

Zum besseren Vergleich mit der ersten Gemüsekiste habe ich letzte Woche ebenfalls den Inhalt für euch festgehalten bevor er aufgegessen wurde:


Darin ist ein Bund Rucola, kleine Zuccinis, Karotten,  zwei Brokkoli, eine Gurke, ein Lollo Rosso der am selben Abend noch perfekt zu unseren Schnitzeln mit Mamas Kartoffelsalat gepasst hat, und wie immer 10 Eier.

 
Beim Obst war das gleiche wie letzte Woche dabei, über ein paar Himbeeren oder Blaubeeren darin würden wir uns allerdings auch freuen solange es noch welche gibt!


Der Mini-Gourmand freute sich über die Nektarinen und hat mit seinen 3 Zähnchen erst mal kräftig hineingebissen. Ich bin auf jeden fall schon gespannt was wir diesen Mittwoch wieder bekommen!

25. Juni 2014

Kakao-Schweinelende mit Cherry Barbecue Sauce

Heute gibt es mal wieder einen Post über ein leckeres Gericht vom Grill das wir am Wochenende als Vorgeschmack auf das Deutschland Spiel zubereitet hatten. Eigentlich standen selbst marinierte Spare Ribs auf dem Programm, aber leider waren am Samstag keine passenden Schälrippchen mehr zu bekommen. Deshalb musste etwas improvisiert werden, was mir meiner Meinung nach doch recht gut gelungen ist. Aber nun zum Rezept und den Zutaten:

 
Fleisch:
  • 600 g Schweinelende am Stück
Gewürzmischung:
  • 1/2 EL Kakaopulver
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Chilipulver
Barbecue Sauce und Glasur:
  • 250 g Kirschen
  • 150 g Ketchup
  • 70 g Zucker
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 ml Essig
  • 1 TL Worcestersauce
  • Chiliflocken (nach Geschmack)

 

Die Schweinelende sollte ähnlich dem Pulled Pork bei geringer Temperatur auf dem Grill gegart werden und dazu ein rauchiges Aroma mitbekommen. Dazu wird erstmal eine Gewürzmischung hergestellt die in die Schweinelende einmassiert wird, ähnlichem dem Rub des Pulled Pork. Heute soll mal eine etwas gewagtere Geschmackskombination zum Einsatz kommen, und zwar eine Mischung aus Kakao und Kirsche. Passt sicherlich gut bei süßem Gebäck wie Muffins, aber auch bei Fleisch vom Grill? Ein Versuch ist es allemal wert. Also wird die mit Kakao-Gewürzmischung in das Fleisch einmassiert und dann in Frischhaltefolie gewickelt für ein paar Stunden ab in den Kühlschrank.
 



Jetzt ist genug Zeit die Cherry Barbecue Sauce zuzubereiten, hier hatte ich keine direkte Rezeptvorlage sondern habe mich an verschiedenen Rezepten orientiert und das meiste nach Gefühl gemacht. Aber für euch zur Dokumentation zumindest genau festgehalten. 


 

Die gehackten Zwiebeln werden mit der ebenfalls gehackten Knoblauchzehe in einem Topf mit etwas Butter angeschwitzt bis sie anfangen leicht Farbe zu nehmen und anschließend mit dem Essig abgelöscht. Hier empfehle ich einen Essig zu nehmen der geschmacklich gut dazu passt, ideal wäre Kirschessig.

  

Anschließend werden die restlichen Zutaten hinzugegeben, gut verührt und bei niedriger Temperatur etwa 20 Minuten gekocht bis die Kirschen weich sind und die Konsistenz etwas fester wird.

 
 

Ich habe die ganze Masse dann anschließend noch mit dem Stabmixer püriert um eine wirklich gleichmäßige Konsistenz zu erhalten die sich auch gut auf dem Fleisch verstreichen lässt. 
 
 


Einen Teil der Barbecue Sauce werde ich für später in ein steriles Marmeladenglas geben und bei der nächsten Gelegenheit verbrauchen. Der Rest wird auf dem Fleisch verteilt und später als Sauce zum Fleisch gereicht.
 


 
Der Grill wird jetzt wieder wie beim Pulled Pork für Niedertemperatur Garen bei 120 °C vorbereitet, das Fleisch noch mit Thermometer versehen und dann auch schon ab auf den Grill. Schnell noch ein paar Holzchips auf die Kohlen für den Räuchergeschmack und dann erst mal ruhen lassen.
 

 
 
Nach knapp 50 Minuten hatte das Fleisch eine Kerntemperatur von fast 50 °C und war somit schon reif fürs bestreichen mit der Barbecue Sauce. Sieht auch schon ziemlich lecker aus. Aber jetzt noch etwas Geduld, aber diesmal muss ja keine Plateauphase überwunden werden, und die Zieltemperatur liegt nur bei etwa 65 °C.
 


 
 
Nach weiteren 30 Minuten ist die Kerntemperatur von 65 °C schon leicht überschritten und bei 67 °C habe ich das Fleisch für eine kurze Ruhephase in der Alufolie runtergenommen. Die Kruste sieht ja schon mal echt gut aus. Nach dem aufschneiden zeigt sich, dass das Fleisch leider nicht mehr ganz rosa innen ist, aber das tut dem Geschmack absolut keinen Abbruch. Der erste Bissen zeigt schon wie butterzart das Fleisch ist, wirklich genial. Vom Geschmack her ist es auch gelungen, vielleicht sogar etwas intensiv. Mit Cherry Barbecue Sauce ist es dann etwas zu viel des Guten und das Fleisch kommt am besten ohne jegliche Sauce aus. Aber die wird für die restlichen Sachen die an dem Abend auf dem Grill landen noch geschätzt. Von den Gästen konnte aber keiner das Kakao Aroma rausschmecken, ich ehrlich gesagt auch nicht. Viel intensiver ist hier der Geschmack der Glasur
 
 
 
 
Als Fazit lässt sich hier sagen, dass wohl das Niedertemperatur Garen auf dem Grill mein neuer Favorit bei der Fleischzubereitung ist. Etwas Zeit und Geduld vorausgesetzt lässt sich damit wirklich butterzartes Fleisch zubereiten. Ich denke als nächstes werden sicherlich Spare Ribs auf den Grill kommen, die Frage ist nur mit welcher Marinade. Aber da fällt mir sicherlich was ein. 
 
Bon appétit
 
Lars





21. Juni 2014

Gemüsegrillspieße

So einfach und doch so genial, außerdem ein echter Hingucker auf dem Grill: Unsere Gemüsespieße.
Die dürfen wirklich bei keiner Grill Aktion fehlen. Aufspießen kann man eigentlich jedes Gemüse das man vorrätig hat und das einem schmeckt!
Wir haben für unsere Spieße folgendes Gemüse benutzt:
 
-Rote Zwiebeln
-Grüne, Gelbe und Rote Paprika
-Champignons
-Zucchini
 
 
Das Ganze in etwa gleichgroße Stücke schneiden so fällt das aufspießen leichter.
 
Besser schmeckt es natürlich wenn das ganze mariniert wird. In unserem Fall frei nach schnauze mit einer Marinade aus:
 
-Olivenöl
-Salz und Pfeffer
-Zwiebeln
-Knoblauch
-Zitronensaft
 
Das ganze mit einem Stabmixer kurz pürieren.

 
Aufgespießt sieht das ganze dann so aus.

 
10 Minuten bei direkter Hitze auf den Grill und fertig!


 
Bon appétit, und viel Spaß beim grillen.


Rote Grütze

 
Eine eigentlich norddeutsche Spezialität gab es gestern nach dem Kirschen pflücken. Rote Grütze ist recht einfach gemacht und trotzdem eine leckere Sache und vielseitig verwendbar. Ich habe mich auf Kirschen und rote Johannisbeeren beschränkt, da beides gerade aus unserem Garten verfügbar war. Die klassische variante besteht aus roten und schwarzen Johannisbeeren und Himbeeren.
 
Zutaten:
  • 300 g Kirschen (entsteint)
  • 200 g rote Johannisbeeren
  • 30 g Speisestärke
  • 100 g Zucker
  • 200 ml roter Traubensaft
  • 100 ml Rotwein

 
 
 
 

Die Verwendung von Rotwein ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde es gibt dem ganzen eine feine Rotweinnote. Alternativ kann man den Wein natürlich durch passenden Obstsaft (zum Beispiel Johannisbeer-, Trauben-, oder Kirschsaft) ersetzen. Anschließend wird der Saft und der Rotwein mit dem Zucker erhitzt, bis dieser sich gelöst hat.
 



Jetzt sollte mit einem Löffel von der Flüssigkeit etwas weggenommen werden um die Stärke anzurühren damit diese gerade eine glatte Masse ergibt.


 
 
Die angerührte Stärke wird dann in die mittlerweile kochende Flüssigkeit gegeben und nochmals kurz aufgekocht. Jetzt werden die Kirschen und Johannisbeeren hinzugegeben und nochmals kurz erhitzt.


 
 
So sieht das Ganze dann mit den Früchten aus. Die Masse sollte jetzt, je nach Stärkeanteil, relativ schnell verarbeitet werden da sonst die Rote Grütze schon im Topf anfängt fest zu werden. Ich habe mich entschieden einen Teil sofort zu verspeisen und den Rest in Marmeladengläser zu füllen. Die Marmeladengläser sollten damit die Grütze sich länger hält vorher sterilisiert werden, ich mache das meistens indem ich diese mit kochendem Wasser fülle.


 
 
Die Portion im Dessertglas wurde von mir noch mit etwas Vanillesahne verfeinert. Dazu einfach zur Sahne noch ein Päckchen Vanillezucker und etwas Vanillearoma und das ganze dann steif geschlagen. Gibt im gesamten ein wirklich leckeres Dessert, die Rotweinnote passt sehr gut mit der Vanillesahne zusammen. Das einzige was etwas stört sind die Kirschkerne die noch in der Grütze waren, aber alle Zähne sind noch heil.
 



 

Also alles in allem ein sehr leckeres und schnelles Dessert oder auch als Beilage zu Milchreis, Waffeln und Eis nicht zu verachten. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man einfach das verarbeiten kann was einem gerade zur Hand ist und es unzählige Varianten gibt. Grüne Grütze ist eine solche Variante, zu der es von mir sicherlich einen weiteren Post gibt wenn die Stachelbeeren im Garten reif sind. Bis dahin.
 
Bon appétit!
 
 Lars