29. August 2014

Asia-Gemüse-Curry

 
Heute gibt es mal einen Post über ein eher alltägliches Essen das man mit den unterschiedlichsten Zutaten zubereiten kann und doch immer wieder ein absolut leckeres Essen ergibt. Ein Asia-Gemüse-Curry. Das Gemüse was ich genommen habe kann man natürlich auch noch beliebig variieren, beliebt bei mir sind vor allem Zuckerschoten, grüne Bohnen oder auch Süßkartoffeln. Heute habe ich folgende Zutaten verwendet:
  

Zutaten:
  • 1 Brokkoli
  • 1 rote und 1 gelbe Paprika
  • 1 Zucchini
  • Handvoll Pilze
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • daumengroßes Stück Ingwer
  • 350 g Hähnchenfleisch
  • 1-2 Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Curry, Chilipulver, Kurkuma, Salz, Pfeffer
 

 
Wie auf dem Bild schon zu sehen wurde erst mal das Fleisch in mundgerechte Stücke geschnitten, die Zwiebel fein gewürfelt, die Lauchzwiebeln in feine Ringe geschnitten und das restliche Gemüse ebenfalls kleingeschnitten. Der Ingwer sowie die Knoblauchzehe wird sehr fein gewürfelt.
Anschließend brate ich das ungewürzte Hähnchenfleisch bei großer Hitze in Erdnussöl bis es gut gebräunt ist. Nun wird das Fleisch aus der Pfanne genommen und kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver gewürzt. Jetzt sollte man etwas Erdnussöl nachgießen und die Hitze reduzieren damit die Zwiebeln mit dem Knoblauch und Ingwer nicht gleich verbrennen sondern langsam glasig gedünstet werden.


 

Nachdem die Zwiebeln glasig gedünstet wurde kommt das Gemüse (bis auf die Frühlingszwiebeln) dazu. Hier kann man so vorgehen, dass man das Gemüse nach und nach entsprechend der Bratdauer zugibt oder einfach alles auf einmal. Jetzt wird die Hitze wieder deutlich erhöht und das Gemüse scharf angebraten damit es ordentlich Farbe bekommt. Jetzt kommt die wichtigste Zutat, das Currypulver. Ich verteile es sehr großzügig über dem angebratenen Gemüse, so dass alles leicht bedeckt ist und vermische alles noch einmal. Das Currypulver wird, wie es beispielsweise in Indien üblich ist, leicht angebraten wobei hier die Meinungen auseinandergehen.
 

 





 
Bevor das Currypulver endgültig verbrennt wird das ganze mit einer Dose Kokosmilch abgelöscht. Die Dose sollte vorher gut durchgeschüttelt werden damit sich die Masse mit der Flüssigkeit verbindet und man nachher nicht alles aus der Dose kratzen muss. Das ganze sollte jetzt eine schön gelbliche Farbe angenommen haben, ansonsten hat man mit dem Curry zu sehr gespart. Ich gebe jetzt meistens noch eine gute Portion Kurkuma hinzu, das gibt dem Gericht eine richtig kräftige gelbe Farbe und auch einen guten Geschmack. Kurkuma ist meistens auch schon Teil des Currypulvers. Jetzt kommt das Hähnchenfleisch und die Frühlingszwiebeln dazu und man kann das Gericht noch leicht köcheln lassen bis sich die gewünschte Konsistenz einstellt und es noch mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 














Dazu passt natürlich Reis, aber Couscous ist auch eine leckere Alternative und auch deutlich schneller zubereitet. Wem das ganze noch nicht scharf genug ist der kann einen Löffel Sambal Oelek dazugeben.

Bon appétit,

Lars









18. Juli 2014

Unsere Gemüsekiste mit Babybrei - Teil 3


Damit die Vorstellung unserer Gemüsekiste nicht zu eintönig wird habe ich noch extra für Euch festgehalten, wie ich aus den Birnen und Äpfeln einen leckeren Obst-Getreide-Brei für den Mini-Gourmand gezaubert habe. Das könnte auch für Leute ohne Kinder, im entsprechenden Breialter, interessant sein. Denn vor unserem kleinen Racker konnte ich mir unter Brei Zubereitung auch nicht so wirklich viel vorstellen.

Für die Zubereitung von Brei ist unser Dampfgareinsatz für den Kochtopf Ideal weil das Obst (oder auch Gemüse) schonend gegart werden kann und nicht matschig wird.


Obst-Brei ist kinderleicht zu machen, einfach das Obst waschen, schälen und kleinschneiden.



Anschließend im Topf ca. 15 Minuten weich garen.



Dann mit dem Stabmixer pürieren. Für unseren Mini muss es nicht mehr ganz fein püriert werden da dürfen ruhig ein paar Stückchen drin bleiben.



Als Getreide verwende ich für den Obst-Getreide-Brei sowie für den Milch-Getreide-Brei am Abend die Bio-Babybreie von Holle. Ich bin wahnsinnig begeistert von diesem Produkt da eine Packung sehr lange reicht, die Zutatenliste aus nur 2 Bestandteilen besteht, und es unterschiedliche Sorten gibt (z.B. Dinkel oder Hafer). Wir wechseln ab und an mal die Sorte, bis jetzt kamen alle super an.


Zutaten:
Für diesen Brei habe ich:
100g Obst Brei mit
20 Gramm Getreideflocken,
100ml Wasser und einem winzigen Schuss Rapsöl vermischt.
Das ganze schmeckt so locker-fluffig-fruchtig das ab und an auch mal ein Löffelchen in meinem Mund landet. Dazu gibt es wie zu jeder Mahlzeit Wasser zu trinken.



Mmmmmh Lecker!

14. Juli 2014

Bruschetta nach Art des Hauses

 
Bruschetta ist eigentlich ein echter Klassiker unter den italienischen Antipasti, ist bei uns in seiner abgewandelten Form ein leckeres Gericht zur Resteverwertung. Da irgendwie doch meistens noch ein älteres Brot, Tomaten und Basilikum vorhanden sind steht dem Essen nichts im Wege. Natürlich passt es gut als Vorspeise zu einem italienische Menü, aber bei uns gibt es Bruschetta meistens mit einem gemischten Salat. Folgende Zutaten nehme ich meistens dazu:
 
  • 5 Scheiben altes Weißbrot (hier Ciabatta)
  • 3 Tomaten
  • Handvoll Basilikumblätter
  • 1 kleine Kugel Mozzarella (alternativ Parmesan / geriebener Käse)
  • 2-3 Knoblauchzehen 
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
 
Zuerst werden die Tomaten gewaschen und in kleine Stücke geschnitten. Dabei kann man alternativ auch noch den wässrigen Innenteil rausschneiden um nicht zu viel Flüssigkeit zu haben. Die Basilikumblätter werden auch noch schnell klein geschnitten und kommen zu den Tomatenstücken in eine Schüssel. Jetzt mit Olivenöl begießen und dabei nicht geizen sowie kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
 

 
Die Brotscheiben werden dann mit den geschälten Knoblauchzehen eingerieben, das geht deutlich besser wenn das Brot vorher schon etwas angeröstet wurde, das habe ich mir aber gespart. Die Brotscheiben kommen jetzt auf ein mit Backpapier belegtes Backgitter und werden mit der Masse belegt. Einfach großzügig drüber geben und erst ganz am Ende die runtergefallenen Stücke nochmal drüber geben. Im Anschluss kommt bei mir meist noch etwas Käse drüber, hier kann man gerne seinen Lieblingskäse nehmen, am besten passt Mozzarella. Dann kommt das Gitter bei 200 °C in den vorgeheizten Backofen, am besten relativ weit oben damit der Käse schön gebräunt wird. Normalerweise reichen hier 15-20 Minuten, aber hier gilt auch wieder das man am besten öfters in den Backofen schaut.
 





Wenn die Bruschetta in etwa so aussehen wie auf dem unteren Bild dann sollten sie aus dem Ofen raus und können entweder als Vorspeise oder direkt mit einem gemischten Salat gegessen werden. Natürlich ist diese Variante nicht die ganz klassische bei der auf das geröstet Brot die kalte Tomatenmasse kommt, und auch kein Käse verwendet wird. Aber mir schmeckt es so deutlich besser und deswegen gibt es die Bruschetta meist nach Art des Hauses.




 
 
Bon appétit!
 
Lars

Weltmeisterkuchen

 

Da am Morgen des großen Finaltages die Spannung schon fast nicht mehr auszuhalten war und die Vorfreude immer größer wurde sollte das kulinarische auch nicht zu kurz kommen. Die Idee einen Schwarz-Rot-Gold gefärbeten Marmorkuchen zu backen bekam ich eigentlich durch mehrere Bekannte und Verwandte die sich daran schon am Anfang der WM versucht hatten. 

Wie gesagt, es war Sonntagmorgen, und an Einkaufen war jetzt leider auch nicht mehr zu denken, deshalb schnell den Küchenschrank ausgräumt ob die nöigen Utensilien da sind. Zutaten für einen gewöhnlichen Marmorkuchen sind bei uns irgendwie immer da. Aber an der roten und gelben Lebensmittelfarbe hatte ich doch fast schon gezweifelt kurz bevor ich Sie im hintersten Eck des Regals entdecken konnte. 

Ein besonderes Rezept hatte ich eigentlich auch nicht und deshalb die gewöhnlichen Zutaten plus Lebensmittelfarbe verwendet. Hier die gesamten Zutaten:

  • 375 g Mehl
  • 270 g Zucker
  • Prise Salz
  • 300 g weiche Butter
  • 80 ml Milch
  • 5 Eier
  • 1 Pack Backpulver
  • 1 Pack Vanillezucker
  • Aroma (Ich habe Vanille und abgeriebene Zitronenschale genommen)
  • 30 g Kakaopulver
  • 1 Päckchen rote Lebensmittelfarbe
  • 1 Päckchen gelbe Lebensmittelfarbe
 
 


Wie üblich bei einem Rührkuchen, wird zuerst die weiche Butter mit dem Zucker, der Prise Salz und dem Vanillezucker verrührt bis es eine cremige Masse gibt. Dann werden nach und nach die Eier eingerührt. Anschließend wird das Backpulver mit dem Mehl vermischt und zum Teig dazugegeben. Das ganze wird dann wieder verrührt bis wir einen zähen gleichmäßigen Teig haben.



 
 

Jetzt sollte der Teig gedrittelt werden um ihn anschließend einzufärben. Ich hatte hier versucht möglichst genau zu dritteln, aber nachdem die  obere Schicht doch etwas zu kurz kam durch das Aufgehen des Teiges würd ich eher empfehlen die oberste Teigschicht etwas dicker auszulegen. Danach wird in jede Teigmasse die entsprechende Lebensmittelfarbe bzw. das Kakaopulver eingerührt. Und dann behutsam in die eingefettete Kastenform gestrichen, so dass sich die Teigportionen möglichst nicht vermischen. Und ganz wichtig, auf die Reihenfolge achten und überlegen wie der Kuchen nachher dastehen soll. Der Kuchen kommt dann bei 180 °C auf der 2. Schiene von unten für 50 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Bei der Zeit sollte man sich aber nicht strikt nach der Zeit sondern mehr nach dem Kuchen richten und im Zweifel mit einem Holzstab prüfen ob der Kuchen schon so weit ist.






 

Wenn der Teig nicht mehr an dem Holzstab kleben bleibt kann der Kuchen aus dem Ofen. Falls noch etwas kleben bleibt, aber Ihr befürchtet der Kuchen verbrennt auf der Oberseite, kann man auch noch  Alufolie drüberlegen. Nachdem ich auf den ersten Blick schon gesehen habe, dass der Kuchen oben etwas aufreißt war ich schon fast enttäuscht. Aber beim ersten Anschneiden, nach der wichtigen Abkühlphase von 15 Minuten, sah das Ergebnis dann doch richtig gut aus. Dem Finalnachmittag stand somit absolut nichts mehr im Wege und aus dem Deutschlandkuchen wird im Laufe der Nacht auch noch ein Weltmeisterkuchen.

Als Verbesserung könnte man den Kuchen sicher noch mit einer dunklen Schokoglasur und 4 Sternen dekorieren, aber zu dem Zeitpunkt war schon gar nichts mehr da.



Viel Spaß beim Nachbacken!

Bon appétit!

Lars

8. Juli 2014

Clafoutis aux cerises (Kirschauflauf)

Da sich die Kirschen bei uns mittlerweile fast schon stapeln und ich keine Lust auf Kirschen entsteinen hatte, war ich auf der Suche nach einem Rezept bei dem man Kirschen mit Stein verwenden kann. Dabei bin ich auf der Seite franzoesischkochen.de  auf die französische Nachspeise Clafoutis aux cerises gestoßen bei der es besonders stilecht ist die Kirschen mit den Steinen zu verwenden. Also perfekt geeignet für meine Zwecke. Das Originalrezept habe ich noch leicht angepasst und die folgenden Zutaten verwendet:

  • 300 g Kirschen
  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Butter zum Einfetten der Form
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

Beim Originalrezept werden alle Zutaten einfach mit dem Schneebesen miteinander verührt, um aber Klümpchenbildung vorzubeugen habe ich zuerst die Eier mit dem Zucker verrührt und anschließend die Milch hinzugefügt. 



Jetzt sollte man nicht in Panik verfallen da der Teig extrem flüssig ist und eher einem Pfannkuchenteig gleicht. Das muss so sein! Daher ist das Clafoutis auch kein Kuchen oder Auflauf (bspw. Kirschmichel) wie man ihn kennt sondern hat eher die Konsistenz von Eierkuchen (Pfannkuchen). 

Nachdem die Auflaufform mit etwas Butter eingefettet wurde kommt der Teig und anschließend die Kirschen hinzu. Für mich sah es zuerst so aus als wären es etwas viele Kirschen, aber das täuscht da der Teig noch aufgeht und auch recht fest wird. Also ruhig gut mit Kirschen füllen!




Jetzt kommt das Ganze so wie es ist bei 170 °C in den vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze. Im Originalrezept sollen hier 30 Minuten bei 160 °C zwar ausreichen, aber ich hatte es mit 170 °C etwa 40 Minuten im Ofen bis es für mich gut aussah. 


Jetzt noch etwas Puderzucker auf das Clafoutis streuen, schön auf dem Teller mit etwas Deko anrichten und direkt in einen Kirschkern beißen. Damit das nicht passiert, immer schön langsam und vorsichtig!




Mit dem Endergebnis bin ich absolut zufrieden und es schmeckt auch echt lecker, aber ich glaube das nächste Mal werde ich die Kirschen dann doch ensteinen. Es soll zwar von der Konsistenz her besser sein, da unentsteint nicht soviel Flüssigkeit austritt, aber das werde ich beim nächsten Mal ja sehen. Ansonsten lässt es sich auch sehr gut am nächsten Tag noch mal aufwärmen, richtig lecker wird es dann mit etwas roter Grütze da es sonst fast zu trocken ist.


Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich eigentlich mal einen Kirschmichel machen sollte, aber bis dahin:

Bon appétit!

Lars

30. Juni 2014

Unsere Bioland Gemüsekiste Teil 2

Zum besseren Vergleich mit der ersten Gemüsekiste habe ich letzte Woche ebenfalls den Inhalt für euch festgehalten bevor er aufgegessen wurde:


Darin ist ein Bund Rucola, kleine Zuccinis, Karotten,  zwei Brokkoli, eine Gurke, ein Lollo Rosso der am selben Abend noch perfekt zu unseren Schnitzeln mit Mamas Kartoffelsalat gepasst hat, und wie immer 10 Eier.

 
Beim Obst war das gleiche wie letzte Woche dabei, über ein paar Himbeeren oder Blaubeeren darin würden wir uns allerdings auch freuen solange es noch welche gibt!


Der Mini-Gourmand freute sich über die Nektarinen und hat mit seinen 3 Zähnchen erst mal kräftig hineingebissen. Ich bin auf jeden fall schon gespannt was wir diesen Mittwoch wieder bekommen!

25. Juni 2014

Kakao-Schweinelende mit Cherry Barbecue Sauce

Heute gibt es mal wieder einen Post über ein leckeres Gericht vom Grill das wir am Wochenende als Vorgeschmack auf das Deutschland Spiel zubereitet hatten. Eigentlich standen selbst marinierte Spare Ribs auf dem Programm, aber leider waren am Samstag keine passenden Schälrippchen mehr zu bekommen. Deshalb musste etwas improvisiert werden, was mir meiner Meinung nach doch recht gut gelungen ist. Aber nun zum Rezept und den Zutaten:

 
Fleisch:
  • 600 g Schweinelende am Stück
Gewürzmischung:
  • 1/2 EL Kakaopulver
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Chilipulver
Barbecue Sauce und Glasur:
  • 250 g Kirschen
  • 150 g Ketchup
  • 70 g Zucker
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 ml Essig
  • 1 TL Worcestersauce
  • Chiliflocken (nach Geschmack)

 

Die Schweinelende sollte ähnlich dem Pulled Pork bei geringer Temperatur auf dem Grill gegart werden und dazu ein rauchiges Aroma mitbekommen. Dazu wird erstmal eine Gewürzmischung hergestellt die in die Schweinelende einmassiert wird, ähnlichem dem Rub des Pulled Pork. Heute soll mal eine etwas gewagtere Geschmackskombination zum Einsatz kommen, und zwar eine Mischung aus Kakao und Kirsche. Passt sicherlich gut bei süßem Gebäck wie Muffins, aber auch bei Fleisch vom Grill? Ein Versuch ist es allemal wert. Also wird die mit Kakao-Gewürzmischung in das Fleisch einmassiert und dann in Frischhaltefolie gewickelt für ein paar Stunden ab in den Kühlschrank.
 



Jetzt ist genug Zeit die Cherry Barbecue Sauce zuzubereiten, hier hatte ich keine direkte Rezeptvorlage sondern habe mich an verschiedenen Rezepten orientiert und das meiste nach Gefühl gemacht. Aber für euch zur Dokumentation zumindest genau festgehalten. 


 

Die gehackten Zwiebeln werden mit der ebenfalls gehackten Knoblauchzehe in einem Topf mit etwas Butter angeschwitzt bis sie anfangen leicht Farbe zu nehmen und anschließend mit dem Essig abgelöscht. Hier empfehle ich einen Essig zu nehmen der geschmacklich gut dazu passt, ideal wäre Kirschessig.

  

Anschließend werden die restlichen Zutaten hinzugegeben, gut verührt und bei niedriger Temperatur etwa 20 Minuten gekocht bis die Kirschen weich sind und die Konsistenz etwas fester wird.

 
 

Ich habe die ganze Masse dann anschließend noch mit dem Stabmixer püriert um eine wirklich gleichmäßige Konsistenz zu erhalten die sich auch gut auf dem Fleisch verstreichen lässt. 
 
 


Einen Teil der Barbecue Sauce werde ich für später in ein steriles Marmeladenglas geben und bei der nächsten Gelegenheit verbrauchen. Der Rest wird auf dem Fleisch verteilt und später als Sauce zum Fleisch gereicht.
 


 
Der Grill wird jetzt wieder wie beim Pulled Pork für Niedertemperatur Garen bei 120 °C vorbereitet, das Fleisch noch mit Thermometer versehen und dann auch schon ab auf den Grill. Schnell noch ein paar Holzchips auf die Kohlen für den Räuchergeschmack und dann erst mal ruhen lassen.
 

 
 
Nach knapp 50 Minuten hatte das Fleisch eine Kerntemperatur von fast 50 °C und war somit schon reif fürs bestreichen mit der Barbecue Sauce. Sieht auch schon ziemlich lecker aus. Aber jetzt noch etwas Geduld, aber diesmal muss ja keine Plateauphase überwunden werden, und die Zieltemperatur liegt nur bei etwa 65 °C.
 


 
 
Nach weiteren 30 Minuten ist die Kerntemperatur von 65 °C schon leicht überschritten und bei 67 °C habe ich das Fleisch für eine kurze Ruhephase in der Alufolie runtergenommen. Die Kruste sieht ja schon mal echt gut aus. Nach dem aufschneiden zeigt sich, dass das Fleisch leider nicht mehr ganz rosa innen ist, aber das tut dem Geschmack absolut keinen Abbruch. Der erste Bissen zeigt schon wie butterzart das Fleisch ist, wirklich genial. Vom Geschmack her ist es auch gelungen, vielleicht sogar etwas intensiv. Mit Cherry Barbecue Sauce ist es dann etwas zu viel des Guten und das Fleisch kommt am besten ohne jegliche Sauce aus. Aber die wird für die restlichen Sachen die an dem Abend auf dem Grill landen noch geschätzt. Von den Gästen konnte aber keiner das Kakao Aroma rausschmecken, ich ehrlich gesagt auch nicht. Viel intensiver ist hier der Geschmack der Glasur
 
 
 
 
Als Fazit lässt sich hier sagen, dass wohl das Niedertemperatur Garen auf dem Grill mein neuer Favorit bei der Fleischzubereitung ist. Etwas Zeit und Geduld vorausgesetzt lässt sich damit wirklich butterzartes Fleisch zubereiten. Ich denke als nächstes werden sicherlich Spare Ribs auf den Grill kommen, die Frage ist nur mit welcher Marinade. Aber da fällt mir sicherlich was ein. 
 
Bon appétit
 
Lars